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Unsere Kirche St. Katharina

 

 

 

Ein Blick in die Vergangenheit

St. Katharina

St. Katharina

Dorfkirchen sind oft f├╝r ├ťberraschungen gut!

Dies trifft auch auf die Wendelsheimer Pfarrkirche St. Katharina zu:

 

Wendelsheim, der Ortsname ÔÇ×WinolfsheimÔÇ× wurde erstmals um 1182/1192 genannt und wurde schon im 6./7.Jh. von der fr├Ąnkisch-merowingischen Missionsstation S├╝lchen aus christianisiert.

 

Uralt sind deshalb die Verbindungen zwischen Wendelsheim und Rottenburg. Bis zur Errichtung einer eigenen Pfarrei im Jahre 1796 geh├Ârte der weitaus gr├Â├čte Teil des Dorfes zur Rottenburger Mutterpfarrei S├╝lchen. Die Toten brachte man auf den S├╝lchenfriedhof nach Rottenburg, bis 1802 bei der alten Ottilienkapelle ausserhalb des Ortes ein eigener Friedhof angelegt wurde.

 

Es gab in Wendelsheim eine romanische Dorfkapelle die urspr├╝nglich wohl ein Zugeh├Âr als ÔÇ×SchlossÔÇť eines Herrensitzes im Dorf war. Diese erste urkundliche Nennung f├Ąllt in das Jahr 1353. Als Chor der jetzigen Pfarrkirche ist die ÔÇ×SchlosskapelleÔÇť bis heute erhalten geblieben. Mitte des Dorfes und zugleich sein markantester Punkt ist die Kirche, die sich malerisch auf einer ummauerten Anh├Âhe erhebt.

Der Chorraum wird haupts├Ąchlich durch seinen Freskenschmuck zum Hauptblickfang des Gotteshauses. Es sind Wandmalereien der Sp├Ątgotik!

 

Die Fresken, etwa um 1380/1400 entstanden, bedecken fast alle Fl├Ąchen der Chorw├Ąnde, auch in den Fensterleibungen findet sich ornamentale Malerei aus dieser Zeit.

 

In drei ├╝bereinanderliegenden Streifen die durch Ornamentbilder voneinander getrennt sind,wird ein Passionszyklus in 23 Bildfeldern gezeigt. Besonders gut erhalten ist die ├Âsterliche Leidensgeschichte Jesus Christus. Der Passionszyklus beginnt mit dem Einzug Jesu in Jerusalem, dann die Abendmahlsszene, die Fu├čwaschung, die ├ľlbergsszene, die Kreuzannagelung, der Tod am Kreuz.

 

Unter dem Kreuz Jesu steht Maria in tiefer Trauer, gest├╝tzt von dem hinter ihr stehenden, jugendlich dargestellten Johannes. Direkt unter dem Fresko des Kreuzestodes sind die drei M├Ąrtyrerinnen- die hl. Doroteha, die Hl. Katharina und die Hl. Barbara- dargestellt.

St. Katharina

St. Katharina

Ein Auferstehungsbild ist in Wendelsheim nicht erhalten. An der S├╝dwand ein ebenfalls in Freskotechnik gemaltes Epitaph im Stil der ├ťberganszeit zw. Renaissance und Barock. Entstehungsjahr der Malerei das Jahr 1628! In einem S├Ąulenrahmen wir oben die Szene der Verk├╝ndigung des Erzengels Gabriel an Maria dargestellt.

 

Am 20.Juli 1610 weiht Weihbischof Johann Jakob Mirgel von Konstanz den Hochaltar der Pfarrkirche zu Ehren der Hl. Jungfrau und Martyrin Katharina.

 

 

Baugeschichte

 

1. Bauzeit Ende 12./Anf. 13 Jh.:

Neubau einer romanischen Dorfkapelle

 

2. Bauzeit vor 1500:

gotische Erneuerung der alten Kapelle

 

3. Bauzeit 1610:

wird ein Langhaus (oder Schiff) angesetzt, mit Bau Nebenaltar

 

4. Bauzeit 1721:

Erneuerung und Vergr├Â├čerung innen (Barockstil)

 

5. Bauzeit 1827:

Umbau und Erweiterung (klassizistisch), da die Kirche zu klein geworden ist. Die Rundfenster sind von 1827. In den Jahren 1847 bis 1854 Erneuerung und Restaurierung der Innenausstattung

 

6. Bauzeit 1896:

Kirchenerweiterung um 9 Meter nach Westen, weil das Rathaus auf die andere Seite wechselte. Damals war neugotischer Stil allgemein ├╝blich, was vielfach in W├╝rttemberg amtlich vorgeschrieben war. Der Heimatbuch-Chronist schrieb: ÔÇ×Das moderne Wendelsheim erstehtÔÇ×!

 

Die Gemeinde Wendelsheim war im Besitz eines eigenen Steinbruchs, deshalb wurde f├╝r die Kirche der behauene Naturstein aus der Heimat als Baustein verwandt. Es gab viele arbeitslose Steinhauer die wieder Arbeit fanden.

 

Das neugotische Aussehen des Gotteshauses blieb bis weit ins 20. Jahrhundert hinein bestehen. Erst 1958/1959 erfolgte eine Renovierung des Chores, dann 1963 des Kirchenschiffes, besonders die Freilegung der Wandmalereien der Gotik im Chor sind erw├Ąhnenswert.

 

1963 wurde die bemalte Gipsdecke von 1896 entfernt, die querlaufenden Balken der alten Decke blieben sichtbar, die Zwischenfelder wurden mit Holz verschalt. Der Chorbogen stammt aus der Renovierungsphase von 1896.

 

1963 wurde auch eine kleine Serienorgel des Orgelbauers Rieger aus Vorarlberg angeschafft, welche als Interimsorgel gedacht war. Diese machte ihren Dienstag bis Januar 2005 und wurde an die Kirchengemeinde Bad Niedernau verkauft.

 

1982/1983 abermals Instandsetzung des Langhauses, damals kamen einige Skulpturen aus Sicherheitsgr├╝nden von der Friedhofskapelle in die Kirche.

 

1993/1994 die j├╝ngste Renovierungsphase: Neu geschaffener Altar, neue Tabernakelstele und neuer Ambo. Heizung unter den B├Ąnken, neue B├Ąnke nur die Wangen sind alt Beleuchtung neu, Freilegung des Mosaikbodens in der Mitte der Kirche.

 

Ausstattung im Chor und Langhaus

 

im Chor:

An der Nordwand Statue des Hl. Papstes Urban aus der Zeit um 1470/1480 gegen├╝ber die Kirchenpatronin Hl. Katharina, Anfang 17.Jh.

 

Langhaus:

Links vom Chorbogen: Hl. Katharina mit Schwert und Rad, 1760 (Staiger,Rottbg.)

 

gegen├╝ber: thronende Madonna mit Kind, ebenfalls 1760 (ebenfalls Staiger,Rottbg.)

 

weiter: Hl. Nikolaus von Myra um 1700, Hl. Barbara mit Kelch um 1600/1610, Gro├čes Kruzifix, flankiert von zwei Kreuzwegstationen aus Renovierg.Zeit 1896

 

Vorne Nordwand: Hl. Ottilia um 1480/1500, links daneben eine Pieta um 1500

 

Windfang ├╝ber dem Nordportal: Statue des Hl. Josef des Arbeiters um 1958

 

Auf der Emporebr├╝stung: links Herz Jesu, rechts vermutl.Hl.Jakobus, 1896/1898

 

Im Jahre 1996 feierte die Kath. Kirchengemeinde St. Katharina das 200j├Ąhrige Jubil├Ąum der Errichtung einer eigenen Pfarrei.

 

Das Dorf z├Ąhlt 1580 Einwohner, davon sind 1080 Katholiken.

 

Ausf├╝hrliche Darstellung: Dieter Manz, St. Katharina in Wendelsheim, Pfarrei und Pfarrkirche, Kirchenf├╝hrer 1998

 

 

Fischer + Kr├ĄmerÔÇôOrgel aus dem Jahre 2006

 

Orgel

Im Jahre 2001 beschlo├č der Kirchengemeinderat unter dem damaligen Pfarrer Martin Ehrler als Inspirator, die Anschaffung einer neuen Orgel, es folgte 2002 die Gr├╝ndung des Orgelbauf├Ârdervereins mit anfangs 26 Mitglieder, danach Zuwachs auf 50 Mitglieder.

 

Durch viele Aktivit├Ąten in der Gemeinde, u.a. Konzerte, Adventsabende, Kirchengemeindefeste, Schupfnudelverk├Ąufe, Spenden privater Personen und Institutionen, ├ťbernahme von Pfeifen­patenschaften usw. kamen in 4 Jahren die ├╝berw├Ąltigende Summe von ÔéČ 175.000 zusammen.

 

Mit dem Bau der neuen Orgel wurde die Orgelbaufirma Fischer + Kr├Ąmer in Endingen am Kaiserstuhl beauftragt. Die Orgel umfasst 19 Register mit 1.166 Pfeifen und kostete ÔéČ 205.000, soda├č zur Restfinanzierung noch eine Darlehensaufnahme n├Âtig wurde. Ein Jahr nach seiner Investitur durfte Pfarrer Martin Uhl mit gro├čer Freude die Einweihung der neuen Orgel ank├╝ndigen.

 

Am 3. Adventsonntag 2006 war es soweit, Weihbischof Dr. Johannes Kreidler weihte und segnete die neue Orgel in einem feierlichen Pontifikalgottesdienst.

 

Katholische Kirche Wendelsheim

 

Obere Dorfstra├če
72108 Rottenburg-Wendelsheim

 

Pfarrb├╝ro:
Lindenstr. 2
72108 Rottenburg
Tel. (0 74 72) 17 90 - Fax (0 74 72) 17 96

 

StBriccius.Wurmlingen@drs.de
Pfarrrer Martin Uhl
Tel. (0 74 72) 17 90
Martin.Uhl@drs.de

 

Pfarrer Martin David
Tel. (0 70 73) 8 52 93 56
MartinSanthaKumar.David@drs.de

 

Pfarrer Jean Jose
Tel. (0 70 73) 63 22
JeanJose.JosephRoseMary@drs.de

 

Gemeindereferentin Dorothea Habermehl-Kerschner
Tel. (0 70 73) 63 31
Dorothea.Habermehl-Kerschner@drs.de

 

Pastoralreferentin Michaela Meeh
Tel. (0 70 73) 50 08 56
Michaela.Meeh@drs.de

 

Doris Schlapansky
Tel. (0 74 72) 17 90
Doris.Schlapansky@drs.de

 

Pastoralassistent Ioan Brstiak
Tel. (0 70 32) 9 50 95 96
Ioan.Brstiak@drs.de

 

Diakon Elliott Robertson
Tel. (0 70 73) 20 23 63
Elliott.Robertson@drs.de

 

Diakon Hans Heumesser
Tel. (0 70 32) 7 36 29

 

Spendenkonto  KSK T├╝bingen, IBAN DE23 64150020 0002019075, BIC SOLADES1TUB
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