Aktuell - Was? Wann? Wo?
Endlich Advent …
Sagt es eigentlich noch jemand aus ganzen Herzen?
Als Christen müssten wir uns auf die Erwartungszeit doch freuen… Statt dessen überkommt auch uns das Erschrecken: „Was? Schon wieder Advent?“ – Und wir denken dann voller Schauer daran, was noch alles in den nächsten Tagen erledigt werden muss. Denn darin sind sich alle einig: am Ende dieser Phase wollen wir zumindest zufrieden, wenn nicht glücklich sein.
Doch wie schließen wir uns das Tor des Advents so auf, dass nicht Übersättigung, Hetze und ein Sehnen nach dem Ende vorherrscht?
„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht´s, dass ein Ding kein Gift sei.“ So sagte es der Arzt Paracelsus (1493–1541) im Hinblick auf sein Fach, die Medizin. Ein guter Rat aber auch jetzt im Advent – die Menge von etwas entscheidet, ob es uns nützt oder schadet.
Natürlich hören wir gerne Musik – doch gerade im Advent können wir uns vor lauter unablässig auf uns niederprasselnden Melodien und Geräuschen kaum retten. Es wäre uns geholfen, da Maß zu halten und bewusst auch Zeiten der Stille einplanen.
Natürlich freuen wir uns über Geschenke – vor allem wenn sie sorgfältig und mit Liebe ausgesucht worden sind. Nicht die Masse oder die Frage, was es gekostet hat, werden am Ende die Freude ausmachen. Bedenken wir es beim Besorgen.
Natürlich braucht ein Fest eine Vorbereitung. In den Adventswochen haben viele Menschen plötzlich alle Hände voll zu tun. Keiner nimmt sich Zeit für den anderen. Vielleicht wäre Zeit füreinander zu haben auch eine Vorbereitung auf das Fest, bei dem wir die Liebe Gottes feiern? Das wäre ein guter Advent-Impuls.
Ihnen allen wünsche ich in diesem Sinne einen guten adventlichen Weg.
Pfarrer Damian Bednarek
Bild: Christiane Raabe, In: Pfarrbriefservice.de
Den Advent gestalten – unsere Wege:
Musikalische Adventsvesper in St. Stephanus Poltringen am 1. Advent
Rorate-Gottesdienste, die es in jeder Gemeinde gibt. Den Tag einmal anders beginnen, in Dunkelheit in die Kirche gehen und mitbeten und singen; dann noch gemeinsam mit anderen frühstücken (außer Oberndorf):
- Mittwoch, 03.12.2025 um 18 Uhr in Oberndorf
- Samstag, 06.12.2025 um 7 Uhr in Poltringen
- Freitag, 12.12.2025 um 6 Uhr in Wurmlingen
- Samstag, 13.12.2025 um 7 Uhr in Altingen
- Donnerstag, 18.12.2025 um 6 Uhr in Wendelsheim
Taize-Gebete in Wendelsheim: Sonntags 07.12.2025 / 14.12.2025 / und 21.12.2025 / jeweils um 19 Uhr
Beichtgespräche: oft vor den Werktagsgottesdiensten
Besinnungsgottesdienste:
- Donnerstag, 11.12.2025 um 18 Uhr in Wendelsheim
- Mittwoch, 17.12.2025 um 18 Uhr in Poltringen
Ökumenisches Hausgebet „Versöhnung erwarten“: Montag, 08.12.2025 um 19.30 Uhr
- St. Magnus Altingen
- St. Moritz Entringen
- St. Stephanus Poltringen
- oder zu Hause
Spenden Sie Ihr altes Handy!

Um was geht es?
Mit „Handy als Kollekte“ wollen wir dazu motivieren, gebrauchte und nicht mehr verkäufliche Handys, Smartphones und Tablets zu sammeln und einer sinnvollen Weiterverwertung zuzuführen. Die Firma JuRec-IT in Landau (Rheinland-Pfalz) übernimmt dabei die sichere und zertifizierte Datenlöschung, die Sammellogistik sowie das Recycling bzw. die Wiederaufbereitung der Geräte und ihrer noch nutzbaren Teile
Aktionszeitraum wird in unseren Sammelstellen von Ende September 2025 bis einschließlich 11. Januar 2026.
Unsere Sammelstellen im Ammertal befinden sich:
Entringen: Alte Zimmerei in Entringen Tübingerstrasse 22, 72119 Ammerbuch, Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00 Uhr – 18.30 Uhr und Sa 8.00 – 12.30 Uhr
Pfäffingen: Apotheke am Bahnhof – Ärztehaus, Nagolder Str. 23 Öffnungszeiten: Mo – Fr 8–19 Uhr; Sa 8-13 Uhr
Poltringen:
1. Pfarrbüro St. Stephanus, Pfarrgartenweg 16, 72119 Ammerbuch Öffnungszeiten Mo-Mi + Fr 10 – 12 Uhr; Di 16-18 Uhr; außerhalb der Öffnungszeiten bitte das Handy in den Briefkasten legen
2. Papier Kittel, Poltringer Hauptstraße 49, 72119 Ammerbuch Öffnungszeiten: Mo + Do - Sa 9.30 – 12.30 Uhr; Mo-Fr 15 – 18 Uhr
Reusten: Metzger Egeler, Altinger Str. 10; 72119 Ammerbuch-Reusten Öffnungszeiten: Di – Mi 7- 13 Uhr; Di 14.30 -18 Uhr; Do – Fr 7-18 Uhr; Sa 7-12.30 Uhr
Unsere Sammelstellen im Neckartal befinden sich:
Oberndorf: Bäckerei Weinberg, Pfaffenbergstr. 3, Öffnungszeiten: Mo + Mi – Fr 7.00 -12.00 Uhr; Mo + Fr 15-18 Uhr; Sa 6.45 - 12.00; So 8.15 - 11.00 Uhr
Wendelsheim: Bäckerei Weinberg, Windolfstraße 10, 72108 Rottenburg Öffnungszeiten: Mo –Fr 7.00 – 12.30 Uhr; Di – Fr 15 – 18 Uhr; Sa 6.45 – 12.00 Uhr; So 8.00 – 10.30 Uhr
Wurmlingen:
1. Blumenstube Di Stefano, Almenstr. 22, 72108 Rottenburg
Öffnungszeiten: Do + Fr 9-12 Uhr + 14.30–18.30 Uhr; Sa 9-12 Uhr; So 11-12 Uhr
2. Bäckerei Leins, Unterjesinger Str. 3, 72108 Rottenburg Öffnungszeiten: Mo-Fr 6.00 – 18.00 Uhr; Sa 6-13 Uhr; So 7.30-10.30 Uhr
3. Pfarrbüro St. Briccius, Lindenstraße 2, 72108 Rottenburg
Öffnungszeiten: Mo-Do 10-12 Uhr; Do 16-19 Uhr; außerhalb der Öffnungszeiten bitte das Handy in den Briefkasten legen
Liebe Gemeindemitglieder,
in der Schöpfungszeit rufen unsere Kirchen in ökumenischer Verbundenheit zum Schutz und zur Bewahrung der Schöpfung auf. In besonderer Weise rufen wir in diesem Jahr 2025 die Kirchengemeinden und Einrichtungen unserer (Erz-) Diözesen und Landeskirchen dazu auf, ausgediente Handys zu sammeln ‒ sei es im Gottesdienst, bei Gemeindeveranstaltungen oder durch das Aufstellen von Sammelboxen an unterschiedlichen Orten.
Die Seelsorgeeinheit Pfaffenberg hat sich dazu entschlossen, diesem Aufruf zu folgen.
Jedes Jahr werden mehr Handys und Smartphones verkauft. Jedes Jahr werden dafür mehr Energie und mehr Rohstoffe verbraucht, was zu mehr Raubbau an der Natur und zu mehr Ausbeutung von Menschen führt. Gleichzeitig liegen unzählige alte und ungenutzte Handys in den Schreibtischschubladen. Viele davon könnten aufbereitet und wiederverwendet werden, was den Ressourcenverbrauch bremsen würde. Andere könnten dem Recyclingprozess zugeführt werden, so dass wichtige Rohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer, Palladium und Platin zurückgewonnen werden.
Pro gespendetem Handy erhalten zudem unsere kirchlichen Hilfsorganisationen „missio Aachen“ und „Brot für die Welt“ einen finanziellen Beitrag für die Unterstützung ihrer Projektpartnerinnen und -partner im Globalen Süden.
Die Kollekte bringt zum Ausdruck, dass es einen engen Zusammenhang zwischen Gottesdienst und Dienst an den Menschen gibt. Wir bitten Sie daher: Nutzen Sie die Schöpfungszeit als Auftakt und spenden Sie von Ende September 2025 bis zum 11. Januar 2026 ihre alten Handys.
Damit dienen wir Gott, seiner Schöpfung und allen Menschen, die in ihr leben dürfen.
Ihre Bischöfin und Ihre Bischöfe in Baden-Württemberg
Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart, Erzbischof Stephan Burger, Bischof Dr. Klaus Krämer und Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl











